Über 110 Jahre Richtung weisender Fortschritt
Weit über ein Jahrhundert hat Sieger erfolgreiche Heizungsgeschichte geschrieben. Nach dem Motto "Nichts ist so beständig wie die Veränderung" hat Sieger die Entwicklung der Technik und des Marktes aktiv und innovativ mitgestaltet. Dabei stehen die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden seit jeher im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns.
Unter dem Namen Siegerländer Herdfabrik wurde die heutige Sieger Heizsysteme GmbH am 31. März 1896 im Handelsregister in Siegen/Westfalen eingetragen. Als Unternehmenszweck sind die Errichtung einer Herd- und Ofenfabrik nebst Schlosserei und der Vertrieb der erzeugten Waren angegeben.




Das Angebot ist sehr vielseitig und umfangreich. So werden von Anfang an bereits Sieger Koch- und Restaurationsherde, Dauerbrandöfen, später auch Dampfwaschmaschinen und Heizungsherde produziert und vertrieben
Konzentrierte sich das Geschäft in den ersten Nachkriegsjahren auf Herde für Festbrennstoffe, kehrt seit Beginn der 1960er Jahre die ursprüngliche Innovationsfreude zurück. 1963 gibt es erste Versuche mit Gasheizthermen. Mit dem Umzug 1964 von Geisweid nach Kreuztal beträgt die Mitarbeiterzahl über 300. Das Hauptprogramm umfasst neben Stahlheizkesseln für feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe u.a. Gas-Spezialheizkessel und thermoglasierte Druckspeicher für die Warmwasserbereitung.
1976 wird Sieger eine Tochtergesellschaft der Buderus AG. Im Jahre 1979 erfolgt die Umbenennung in Sieger Heizsysteme GmbH. In den folgenden Jahren erhält das gesamte Programm ein neues Design. Sieger führt die ersten digitalen witterungsgeführten Kessel- und Heizkreisregelungen in Deutschland ein, die die Niedertemperaturkessel Ende der 70er Jahre erst voll funktionsfähig machen. Mit neuem Markenauftritt entwickelt sich das Unternehmen sprunghaft und bleibt im Verdrängungswettbewerb expansiv. Heute zum Beispiel mit hocheffizienter Gas- und Ölbrennwerttechnik, mit fortschrittlicher Solartechnik und mit Festbrennstoffkesseln, die Heizen mit Holz wieder zukunftssicher machen.
Seit 1997 verfügt Sieger über ein modernes Verwaltungsgebäude mit einem großzügigen Service- und Schulungszentrum in der Mitte von Siegen. Durch die Übernahme von Buderus und damit auch von Sieger durch die Robert Bosch GmbH im Jahre 2003 wird die Marke Sieger weiter nachhaltig gestärkt. 2004 setzt das Unternehmen mit der Einführung von Öl-Brennwertkesseln mit keramischem Abgaswärmetauscher ein weiteres Mal einen neuen Standard für effizientes und umweltbewusstes Heizen.
Zunehmend erfordert die Globalisierung der Märkte ein neues Denken und Handeln. Um Synergie-Effekte zu nutzen, fließen in den folgenden Jahren die Produkte von Sieger und Junkers in einem gemeinsamen Programm zusammen. Diese Erfolgskoalition bewährt sich und schafft neue Marktchancen. Sieger konzentriert sich zunehmend auf Forschung, Entwicklung und Schulung.
Ab 01.01.2011 gehen Sieger und Junkers in einer gemeinsamen Organisation in die Zukunft. Im Juni 2011 kann am Standort Siegen ein neues Kompetenzzentrum für bodenstehende Gas/Öl-Heiztechnik sowie für Festbrennstoffkessel eröffnet werden. Im angegliederten Trainings- und Informationszentrum stehen den Handels- und Handwerkspartnern umfassende Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Einschließlich komplett aufgebauter Systeme für Heizung und Warmwasserbereitung. So stellt die Unternehmensgruppe sicher, dass die Spezialisten, die Heizanlagen installieren und warten ebenso zukunftsorientiert sind, wie die Technik selbst.
Neues Denken wagen. Bisheriges in Frage stellen. Den Dingen auf den Grund gehen. Das ist auch heute der Motor für Fortschritt. Für Technik, die uns weiter bringt. Für Technik mit menschlichem Gesicht. Mutig. Rücksichtsvoll. Vorausschauend. Gültig für Generationen. Sieger ist diesen Grundsätzen seit über 110 Jahren verpflichtet. Was das Unternehmen über mehr als ein Jahrhundert geprägt hat, ist das Bestreben, Visionen Wirklichkeit werden zu lassen. Dafür steht der Name Sieger auch in Zukunft.
